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Reiseapotheke:

Wir wollten eigentlich einen Notfallkurs besuchen, haben jedoch keinen gefunden der zu unserem Zeitplan gepasst hätte. Nach unsere Besprechung mit unsere Hausärztin, waren wir aber überzeugt, dass so ein Kurs für dieses Vorhaben eigentlich nicht viel helfen würde. Sie gab uns viele Tips und Ratschläge und stellte eine Reiseapotheke zusammen. Was da alles beinhaltet?

für unsere komplette Reiseapotheke als PDF Datei
hier klicken


Impfungen:

Bei der Vorbereitung für eine Weltreise ist es sinnvoll rechtzeitig mit dem Thema Impfungen auseinanderzusetzen. Wir wendeten uns an das Reisemedizinische Zentrum TPH Basel. Die Beratung dauerte ca. eine Stunde und hat uns sehr geholfen. Den fehlenden Impfungen erhielten wir gleich vor Ort. Zum Teil müssen wir noch vor Reisebeginn nachimpfen.

So wurden wir gegen folgende Krankheiten und Viren geimpft:
• Gelbfiber
• Typhus
• Tollwut
• Tetanus
• Masern, Mumps und Röteln

Von früheren Impfungen haben wir noch Schutz für:
• Windpocken
• FSME
• Hepatitis A
• Hepatitis B

Da wir auf unsere Reise auch Gebiete mit relativ hohem Malariarisiko bereisen werden, hat man uns auch über diese gefährliche Infektionskrankheit aufgeklärt. Wir wissen nun wie wir uns verhalten müssen.

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Hier ein Ausschnitt aus der Broschüre der Swiss TPH. Auch zu finden unter www.safetravel.ch

Schutz vor Mückenstichen:
• Kleider:
  Zwischen Dämmerung und Morgengrauen langärmlige Kleider und lange Hosen tragen Insektizide mit
  Wirkstoff Permethrin zusätzlich für die Kleider verwenden z.B. Nobite, Textile, Neocid Trix,
  Mottenspray, MükoRex

• Mückenschutzmittel (Repellentien):
  Unbedeckte Haut mit einem Mückenabstossendes Mittel einreiben z.B.
  Anti Brumm Classic, Anti Brumm Forte, Anti Brumm Kids, Anti Brumm Naturel, Anti Brumm Night, KIKI
  activ, Nobite Extreme, Sensolar Zero Bite

• Schlafraum:
  Bei laufende Klimaanlage schlafen
  Imprägnierte Moskitonetze benutzen
  Ausserdem können andere Mittel wie Insektiziden eingesetzt werden

Medikamentöse Prophylaxe:

• APP: Atovaquon/Proguanil (Malarone / Atovaquon Plus Spirig HC)
  1 Tabl. täglich, 1-2 Tage vor Einreise und bis 7 Tage nach Ausreise
• MP: Mefloquin (Mephaquin)
  1 Tabl. (250 mg) wöchentlich, 1-2 Wochen vor Einreise und bis 4 Wochen nach Ausreise
• DP: Doxycyclin (z.B. Supracyclin)
  1 Tabl. (100 mg) täglich, 1-2 Tage vor Einreise und bis 4 Wochen nach Ausreise

Trotz Prophylaxenmassnahmen muss bei Auftritt von Fieber ab der zweiten Aufenthaltswoche bis Monate nach Rückkehr an eine Malaria gedacht werden. Sofort Arzt oder Klinik zur Abklärung aufsuchen.

Notfallselbstbehandlung:

Wichtig: Eine Malaria tritt frühestens 6 Tage nach Einreise ins Malariagebiet auf.
Beim Auftreten von Fieber höher als 37,5° (Thermometer mitnehmen), Schüttelfrost oder grippeähnliche Symptomen muss eine Malaria innert 24 Stunden ausgeschlossen werden. Dazu einen Arzt / ein Spital aufsuchen. Die Blutuntersuchungen sollen bei negativen oder zweifelhaften Resultat wiederholt werden. Falls die Abklärungen innert 24 Stunden (bei anhaltendem Fieber) nicht möglich sind, beginnen Sie mit der Einnahme des angegebenen Medikaments als Notfall-Massnahme.

• ALT: Artemether/Lumefantrin (Riamel als Notfallmedikament)
  40 Tabl. Verteilt auf 10 Dosen über 5 tage. Sofort 4 Tabletten, nach 8 Std 4 Tabletten. 2.-3. Tag je 4
  Tabletten nach dem Essen morgens und abends.
• APT: Atovaquon/Proguanil (Malarone/Atovaguon Plus Spirig HC als Notfallmedikament)
  12 Tabletten in 3 Dosen über 3 Tage. Sofort 4 Tabletten aufs Mal, 2.-3. Tag je 4 Tabletten aufs Mal nach
  dem Essen.
Dosierungen gelten für Erwachsenen.

Spezielle und Kinder-Dosierungen mit dem Arzt besprechen. Da damit die Infektion möglicher Weise nicht beseitigt ist oder eine andere Fieberursache ausgeschlossen werden muss, suchen Sie anschliessend einen Arzt zur Kontrolle auf. Eine Malaria kann erst Wochen bis Monate nach der Rückkehr ausbrechen. Bei Fiber nach der Reise sofort Hausarzt, den nächsten Tropenarzt oder das nächste Spital aufsuchen.

Die Nummer des Schweizerischen Tropen- und Public Health- Institut für medizinische Notfälle
+41 61 2848 144

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