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Wir haben unsere Sesshaftigkeit aufgegeben



Nach dem wir von unserer Familie, Freunde und Nachbarn verabschiedet haben, zügelten wir unsere Habseligkeiten in das Wohnmobil. Unser Haus haben wir am 29. Februar dem neuen Besitzer übergeben. Voller Emotionen.......was war und was sein wird…. Die Vorfreude auf unsere Reise überragte das Gefühl, von 160 m2 auf knapp 20 m2 umgezogen zu sein. Die erste Nacht verbrachten wir auf dem Parkplatz in Mariastein. Die Zeit bis Abfahrt unseres Schiffes am 20. April, wollten wir hier in der Umgebung verbringen, so fuhren wir von Parkplatz zu Parkplatz. Da kam CORONA.... Die Grenzen wurden geschlossen, auf Campingplätze durften wir auch nicht. Logdown für das öffentliche Leben. Seabridge eröffnete uns, dass die Schiffe Richtung Halifax im Moment keine Passagiere mitnehmen dürfen. Sie schlugen uns vor, die Abfahrt auf August oder September zu verschieben. Da wir unsere Reise im Norden beginnen wollen, macht es keinen Sinn im Herbst Richtung Alaska zu fahren. Bei bei RB Yachting AG in Pratteln erhielten wir das Angebot, bei ihnen so lange zu stehen bis wir wollen. So bleiben wir von Ende März bis Ende Juni hier. Da kam auch die Idee, die Zeit mit etwas nützliches zu verbringen. Da am Aufbau an etlichen Stellen die Farbe abblättern anfing, durften wir in die Halle, um diese kleinen Unschönheiten auszubessern. So fing alles an....... Wenn man schon dran ist könnte man die Risse an den Fenstern und Rahmen auch zu beheben. Als wir die Fenster ausgebaut haben, merkten wir, dass die Fenster von innen feucht waren und Teile sogar schon durchgefault waren. So, alle Fenster und Türen komplett zerlegen, Faule Holzlisten ersetzen, Risse Laminieren, alles abschleifen und neu lackieren. D.h. nicht den ganzen Aufbau, nur die Fenster und Türen und um die Rahmen herum. So verbrachten wir praktisch die erste drei Monate in der Garage. Als die Nachricht kam, per 15 Juni die Grenzen in Europa wieder geöffnet werden, war das Ziel auf dieses Datum fertig zu werden. Vorerst werden wir noch in der Schweiz herumreisen, dann fahren wir langsam auch etwas weiter. Ideen haben wir zur Genüge. Mal sehen, wohin uns die Wege führen. Die grosse Reise haben wir auf jeden Fall auf den nächsten Frühling verschoben.



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