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Durch Polen

Teil 2







Wir verbrachten 3 Tage am Zbiornik Dziećkowice – See. Eigentlich dürften wir hier gar nicht einbiegen, denn die Zufahrtstrasse ist auch hier auf 8To beschränkt. Wir übersahen das Schild und wurden mit einem super Campingplatz und dem schönen Seeufer belohnt. Das Wetter war schön und warm, tagsüber. Nachts ging die Temperatur auf 4°C runter. Nach dem wir die Wäscherei erledigt haben, spazierten wir ausgiebig am Ufer entlang. Im campingeigene Fischerteich konnte sich sogar der Hobby-Angler sein Glück versuchen. Mit grosser Begeisterung, jedoch leider ohne Erfolg. animiertes-fisch-smilies-bild-0013 Um welche Art von Gedenkstätte es sich hier handelt, dürfte (hoffentlich) weitgehend bekannt sein. Die Besichtigung von Auschwitz-Birkenau würde ich unbedingt mit Führung (entweder 3,5h oder 6h) empfehlen (die Sprache kann man auswählen). Unser Guide war eine Polin, die aber super Deutsch sprach und hat viele Details über die menschenunwürdigen Gräueltaten des NS-Regimes erzählt. Eigentlich wollten wir noch ein Paar sonnige Tage an einem See verbringen. Manchmal kommt es anders als man denkt……. Es hat soooo schön angefangen. Am ersten Abend sassen wir noch beim z`Nacht drausen und haben die lauschigen Nacht genossen. Ab dem nächsten Morgen hat das Wetter umgeschlagen und regnete es vier Tage lang fast ununterbrochen. Da ergab sich die Gelegenheit unsere Tauchpumpe auszuprobieren. Hurra, es funktioniert einwandfrei! So füllten wir unseren Wassertank aus dem See. «WrocLove», wie sie von den Einwohnern liebevoll genannt wird, ist europäische Kulturhauptstadt und sicher eine der schönsten und beliebtesten Städte Polens. Bis heute hat die Stadt an der Oder nichts von ihrem einstigen Charme verloren. Von den unzähligen Sehenswürdigkeiten möchten wir die kuriosesten erwähnen. Die Zwerge von Wroclaw – mehr als 230 bronzenen Bewohner der Stadt. Die Geschichte der Zwerge führt auf die avantgardistische, antikommunistische Bewegung „Orangene Alternative“ (polnisch: Pomarańczowa Alternatywa) in den der 1980er Jahren zurück. Dort wurden die ersten Zwerge in der Stadt aufgestellt und unter dem Motto “Humor ist die beste Waffe gegen Unterdrückung“ wurde so gegen den kommunistischen Staat rebelliert. Auch das Denkmal «anonymen Passanten» richtete sich gegen das damalige Regime. Manche behaupten, es soll das Leben unter dem Kriegsrecht und die Errungenschaften von anonymen Menschen symbolisieren, die untergetaucht sind, um den Kommunismus zu bekämpfen. Den gesamten Eindruck dieser Stadt, liessen wir am Abend im Park Szczytnicki, an der Multimediabrunne ausklingen. Bei der Suche nach einem geeigneten Schlaflatz, gelang uns wieder einmal ein Volltreffer. Bei einem Burg aus dem Mittelalter auf dem Parkplatz. Grosse Wiese direkt an einem Fluss. Im Sommer wäre das ein wunderbare Bademöglichkeit. Es hat uns hier so gut gefallen, dass wir drei Tage geblieben sind. Wir genossen die sonnige Tage mit Spaziergänge am Flussentlang, im Dorf und mit einem Besuch im Burg. Nun, die massive Burganlage entstand im 15. Jahrhundert als Grenzfeste zwischen dem damaligen Herzogtum Masowien und dem Großfürstentum Litauen auf einer künstlichen Insel im Schwemmgebiet des Flusses Liwiec. Bis heute erhalten blieben ein Turm sowie Mauerreste der ursprünglichen Festung und das barocke Palais der Starosten von Liw. Seit den 60-er Jahren befindet sich hier ein Museum.
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