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2007 Kenia




Afrika, Kenia, Safari, Natur, Tiere die man aus dem Zolli kennt und mehr…..Wir haben uns auf diese Ferien sehr gefreut.



Hotel Flamingo Beach


Das Hotel wurde uns wärmstens empfohlen, wurde jedoch sehr enttäuscht. Die Anlage ist schön gelegen, aber sehr in die Jahre gekommen. Man versucht hie und da Sachen auszubessern, scheint aber nur zu gelingen wie man an einem Netz versucht die Löcher zu stopfen. Wir versuchten uns ins Bewusstsein zu rufen: wenn man nach Afrika oder überhaupt in einem armen Land reiset, kommt man in eine andere Welt an. So auch in Kenia. Sauberkeit ist weit entfernt von unseren Vorstellungen. Das Moskitonetz über dem Bett wurde wahrscheinlich seit Jahren nicht mehr gewaschen. Rostige Dusche, nicht funktionierende Abfluss im Lavabo. Verständnis für Armut, aber irgendwann wird auch die „Non-Stop Bettlerei“ lästig. Die ganze Anlage war von Affen besiedelt, von denen nichts, aber gar nichts sicher war. Cocktails, Schuhe, Badtücher und sonst noch alles was nicht verschlossen oder angenagelt war.




Tsavo National Park



Wer in Kenia ist MUSS einfach eine Safari machen! Wir flogen mit einem Kleinflugzeug ins Tsavo National Park und verbrachten zwei Tage und eine Nacht im Leopard Lodge. Am schönsten war es früh am Morgen, als wir im Konvoi Richtung Park fuhren. Die Eindrücke also Weiten/ Farben und Tiere sind einfach atemberaubend... wie in einem Bilderbuch! Von diesem National Park waren wir begeistert. Hier darf der Fahrer die vorgeschriebenen Wege nicht verlassen. Auch fuhr er rücksichtsvoll auf den Naturstrassen. Er erzählte viel von den Tieren, der Natur und die Ureinwohner der Wüste. Wir sahen Elefanten, Gnus, Antilopen, Löwen, Leoparden, Schwarze Mambas, Wasserbüffel etc. Über den weiten Savannen erhebt sich „das Dach“ Afrikas, der Kilimanjaro. Das Wetter war klar, die Kulisse war beeindruckend. Diese Erlebnisse bleiben bei uns in guter Erinnerung...





Safari Masai Mara Naturschutzgebiet und Mara River


Auch mit einem Kleinflugzeug flogen wir nach Massai Mara Naturschutzgebiet. Drei Tage und zwei Nächte waren wir im Mara Buffalo Camp. Die Mara River war ok. Ganze Kolonie von Hippo‘s und wenn man ganz genau hinsah, konnte man auch einige bewegungslose Krokodile am Ufer entdecken. Die Safari hat uns überhaupt nicht gefallen. Nicht wegen der Vielfalt an Tieren und die Landschaft. Nein. Hier ist Tourismus pur. Jeder versucht die Besucher möglichst abzuzocken. Die Fahrer, die Guides und auch die Angestellte von den Lodges. Alles in einem unerhörten Ausmass. Die Safarifahrten bewältigt man mit uralten Land Rover, die wahrscheinlich seit Jahren keinen Garage mehr gesehen haben, qualmend und rauchend, ohne Rücksicht auf die Passagiere oder Tiere, volle Pulle über Schlaglöcher, Stock und Stein, nur, um als erster bei eine Gruppe von vollgefressene Löwen zu sein. Wo die sich befinden, geben sie untereinander per Funk oder Telefon bekannt. Der erste kann sich die beste Aussicht auf die Tiere sichern um einen satten Trinkgeld zu erhoffen. Werden wir nie mehr machen...





Mombasa


Man muss diese Stadt einmal gesehen haben. Aber nur einmal. Die Kehrichbeseitigung ist nicht in staatlicher Hand, sondern Privat. Und es funktioniert auch nicht. Überall am Strassenrand, in den öffentlichen Parks und vor vielen Häuser häuft sich der Abfall. Wir mussten uns richtig Mühe geben, um ein paar Erinnerungsfotos ohne diesen Hintergrund zu verewigen.