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Durch die Schweiz






Unser erster Ausflug nach dem Logdown war Creux du Van im Neunburger Jura. So begann unsere Weltreise…. Wir haben auf dem Parkplatz vom Restaurant le Soliat eine Nacht verbracht. Das Wetter war super schön, wir konnten den Spaziergang am anderen Tag auf dem Plateau in vollen Zügen geniessen. Herrlich, von so was haben wir in der Quarantäne jeden Tag geträumt!

Den Platz an der Aare in Bennwil haben wir zufällig gefunden. Hier werden Militärschiffe eingewässert und durch die Genietruppe Brücken gebaut. Sehr beliebt auch von einheimischen Familien mit Hunden, die gerne am Grill Abende und auch das Wochenende verbringen. Plantschen in der Aare auch inklusive. Auf diesem Platz haben wir unsere erste Outdoor-Wäschetag gehabt.

Passwang am Jurasüdfuss, eines des Highlights der Nordwestschweiz. Unsere Wanderung begann unweit der Tunnel vom Parkplatz am Waldrand. Der knapp 10 km lange Rundgang führte uns am Berggasthaus Obere Wächte vorbei, steil hinauf auf den Vogelberg (1204 m), dann hinunter via Untere Passwang und Passwanghöhe zu unserem Parkplatz.

Bevor wir die Alpen durchquerten, hielten wir in Meiringen um die Aareschlucht zu besuchen. Los ging es mit dem Bähnli zum Reichenbachfall hoch. Hier oben soll Sherlock Holmes zum Tode gestürzt sein. Der Kulturweg führt durch Wald und Wiese bis zum Aareschlucht. Durch die Schlucht auf dem über 100-jährige Holzsteg lassen wir uns von der Gewalt der Natur beeindrucken. Müde, aber glücklich wieder so einen schönen Tag erlebt zu haben, kehrten wir zum Bodyduck zurück.

Unser nächstes Ziel, Grimsel-, Furka- und Oberalppass zu überqueren. Wir sind früh losgefahren, trotzdem war ziemlich grosse Verkehr. Corona hat wohl die Leute in die Berge getrieben. Der Grimselpass war in Nebel eingehüllt. Auf dem Furkapass hatten wir grösseres Glück. Es bot uns eine atemberaubende Aussicht auf unsere Wanderung zum Rhonegletscher. Wir trauen kaum daran zu denken, wie es diese wunderschöne Landschaft wohl in 100 Jahren aussehen wird! Nach diesem Ausflug liessen wir unsere wohlverdiente Klöpfer schmecken.

Nachdem wir die Alpen durchquert haben, verbrachten wir 2 Tage im Camping Trin bei Flims. Hier wanderten wir zum Aussichtsplattform Il Spir, von wo aus wir die grandiose Aussicht über den Schweizer «Grand Canyon», die Rheinschlucht bewundern konnten. Auf dem Rückweg hielten wir am Crestasee an, um uns zu erfrischen.

Bei unserem letzten Stopp in der Schweiz haben wir auf dem Parkplatz vom Husemersee bei Ossingen übernachtet. Beim Spaziergang zum See entdeckten wir eine echte Perle der Natur. Um den See führt ein dreiviertel Stündige Wanderweg. Auf der Westseite befindet sich ein Badi mit Stegen, Liegewiesen und eine Feuerstelle. Östlich vom See sind noch weitere kleine Weiher. In diesem Naturschutzgebiet grenzen Moor und Schilf an einem Zauberwald.

Fazit


Nach 1 Monat unterwegs fühlen wir uns bestätigt, dass wir die richtige Entscheidung getroffen haben. Unser Leben hat sich ganz verändert. Man ist befreit von vielen materieller Last und schätzt umso mehr das wenige was man wirklich braucht. Wir geniessen sehr die Vorteile dieser Einfachheit. Das Tempo verlangsamt sich im positiven Sinne, wir möchten diese Ruhe nicht mehr missen.
Und noch ein Vorteil, aus der Sicht einer Hausfrau: es ist klasse, ich bin in einem Bruchteil der Zeit fertig mit dem Putzen.

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